Montag, 7. Juli 2014

VON SCRUMS, SPRINTS UND MUNDGERECHTEM PROJEKTMANAGEMENT

Eine PR-Agentur kann in vielen unterschiedlichen Phasen eines Produkt-Zyklus zum Einsatz kommen. Der gängigste Fall ist natürlich: Der Kunde hat Produkt bereits erfolgreich in den Markt eingeführt und nutzt nun PR-Maßnahmen zur Steigerung von Image, Bekanntheit und letztlich natürlich auch Absatz. Als PR-Agentur mit starkem Schwerpunkt im Technologie- und Innovationsbereich erreichen uns aber auch andere Anfragen. Manchmal ist ein Produkt oder eine Dienstleistung gerade erst fertig entwickelt worden, es steht also eine konkrete Markteinführung in Deutschland oder in einem anderen Land an. Oder aber der Kunde hat sein Angebot noch gar nicht ganz fertig entwickelt und geht mit uns gemeinsam durch den Prozess bis zur Marktreife. Das ist natürlich viel mehr als klassische PR, aber für uns immer wieder eine Herausforderung, die wir sehr gerne annehmen.
In einem aktuellen Beratungsprojekt hat uns der Kunde kürzlich mit einer sehr innovativen Herangehensweise an das Projektmanagement vertraut gemacht: Das SCRUM FRAMEWORK. Die Idee dahinter ist eigentlich einfach: anstatt in einem langwierigen und kaum beherrschbaren Prozess ein Angebot bis ins letzte Detail zu entwickeln und jede Eventualität vorherzusehen und in Teams auszudiskutieren, funktioniert der SCRUM-Prozess nach einem iterativen Verfahren. Getreu dem Motto „Mundgerechte Häppchen sind besser verdaubar als ein ganzes Steak“ wird ein Projekt dabei in mehreren Inkrementen entwickelt. Dieses Konzept, das ursprünglich aus der agilen Softwareentwicklung kommt, hat seine Ursprünge in den 80er Jahren. In den letzten 10 Jahren hat SCRUM seinen Weg aus der reinen Software-Engineering-Ecke als „Lean Development“-Konzept in breite Anwendungsebenen gefunden. Theoretisch fundiert ist SCRUM in der Theorie der Prozesssteuerung und des Empirismus. Die Grundannahme lautet, dass Wissen aus Erfahrung gewonnen wird und dass Entscheidungen ausschließlich auf Grundlage bekannter Fakten getroffen werden.
Klar definierte Rollen
Grundsätzlich ist ein SCRUM durch drei Prozessrollen gekennzeichnet:Product Owner (er entwickelt die fachlichen Anforderungen und priorisiert sie), Scrum Master (er ist für das Management des Prozesses verantwortlich und beseitigt eventuelle Hindernisse) und Team (diese Gruppe entwickelt das Produkt). Zusätzlich fungieren so genannte Stakeholder als Beobachter und Ratgeber. Typische Stakeholder sind Kunden, Nutzer, oder das Management. Wichtig bei der Rollenverteilung ist: Das Entwicklungsteam organisiert sich völlig eigenständig. Weder Product Owner noch Scrum Master geben vor, welches Teammitglied wann welche Arbeiten erledigt und wer dabei mit wem zusammenarbeitet. Der Scrum Master hat vor allem die Pflicht, darauf zu achten, dass keiner in diese Selbstorganisation eingreift. Umgekehrt hat der Scrum Master aber auch darauf zu achten, dass alle Scrum-Rollen diejenigen Pflichten, die ihnen der Prozess zuweist, auch im Entwicklungsprozess leben.
SCRUM-Prozesse leben von drei Kernelementen: Transparenz, Überprüfung und Anpassung. Unter Transparenz ist unter anderem das Einigen auf gemeinsame Standards und Vorgehensweisen innerhalb des SCRUM-Teams zu verstehen. Für den laufenden Prozess sind die iterativen Überprüfungs- und Anpassungsschritte von zentraler Bedeutung – die so genannten SCRUM-Ereignisse.
Im SPRINT zum nächsten Ergebnis
Das zentrale Element und Ereignis des SCRUM-Prozesses ist der so genannte Sprint. Dabei handelt es sich um einen definierten Zeitraum (in der Regel ein Monat oder kürzer), in dessen Verlauf ein fertiges, nutzbares und potentiell auslieferbares Produktinkrement hergestellt wird. Alle Sprints haben eine gleichmäßig feste Dauer und jeder neue Sprint beginnt direkt nach Ende des vorhergehenden Sprints. Jeder Sprint kann als eigenständiges Projekt verstanden werden, für das ein bestimmter zeitlicher Rahmen zur Verfügung steht. Dabei wird genau definiert, was innerhalb eines Sprints erreicht werden soll.
Innerhalb eines Sprints vereinbart das Team zusätzlich so genannteDaily Scrums. Die ist ein in der Regel auf 15 bis 30 Minuten beschränktes Meeting, in dem das Entwicklungs-Team seine bisherigen Aktivitäten synchronisiert und einen Arbeitsplan für die nächsten 24 Stunden erstellt.
BACKLOG dokumentiert die Lebenszeit eines Produkts
Am Ende des Sprints wird innerhalb eines Sprint Reviews das Gesamtergebnis dieses Prozessschrittes untersucht. Dabei werden alle Rolleninhaber und ihre spezifischen Anforderungen berücksichtigt. Das Ergebnis fließt in das sogenannte Product Backlog ein. Dabei handelt es sich um eine Liste, in der alles dokumentiert wird, was an Anforderungen an das zu entwickelnde Produkt bestehen könnte. Es ist das einzige Dokument dieser Art, also quasi das SCRUM Master-Dokument. Aber es ist eben kein Pflichtenheft, denn: Ein Product Backlog ist niemals vollständig. Am Anfang beschreibt es nur die zu diesem Zeitpunkt bekannten Anforderungen. Es entwickelt sich von Sprint zu Sprint weiter, analog zum Produkt und seinem Entwicklungsstand. Hier wird der dynamische Prozess des SCRUM-Prozesses am deutlichsten. Im Idealfall existiert ein Product Backlog, so lange ein Produkt existiert.
In diesem Sinne: Happy Scrumming – es lohnt sich!
Zum vollständigen Beitrag auf unserer Homepage:  http://www.wordup.de/von-scrums-sprints-und-mundgerechtem-projektmanagement/

Samstag, 17. Mai 2014

Employer Branding ist Aufgabe von PR-Agenturen

Ohne Employer Branding haben Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten, gute und geeignete Fachlräfte zu finden. Wir sind der Meinung: Employer Branding ist Aufgabe von PR-Agenturen.

http://www.wordup.de/go/employer-branding-ist-aufgabe-von-pr-agenturen/

Sonntag, 29. Dezember 2013

PR excellence since 1994.....

.....20 Jahre exzellene PR- und Presserabeit in München in wenigen Worten auf unserer neune  Landing-Page: http://www.wordup.de

Nutzen Sie Landing Pages für Ihr Google Ranking

Unsere neuen Landing-Pages ranken absolut sensationell auf Google zu den Stichwörtern "Innovation", "Financial Services", "Technologie" und "Mittelstand" (Suchseiten 1 bis 3). Können wir wirklich nur empfehlen. Hier ein Beispiel:http://www.wordup.de/pr-agentur-muenchen/go/pr-agentur-muenchen-innovation-und-technologie/

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Freitag, 7. Dezember 2012

Dieselmedaille 2012 würdigt herausragende Leistungen der deutschen Innovationslandschaft


Gewinner der Dieselmedaille 2012 v.l.n.r. Dr. Jochen Opländer (WILO), Dr. Willi Steul (Deutschlandradio), Hans-Peter Stihl (STIHL), Andreas Deutsch (EZN), Dr. Christian Eckardt (EZN); Fotograf: Michael Tinnefeld

Das Deutsche Institut für Erfindungswesen hat heute im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Ehrensaal des Deutschen Museums in München die vier Träger der Dieselmedaille 2012 bekannt gegeben. Zusätzlich wurde auch Preis der Innovationsstiftung U. Sauer (ISUS) für herausragende wissenschaftliche Leistungen verliehen.
Im Beisein von rund 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien hat das Deutsche Institut für Erfindungswesen (DIE) am Freitag die Träger der Dieselmedaille 2012 bekannt gegeben. Aus insgesamt 16 Nominierungen wählte das Diesel-Kuratorium unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Wurzer vier Preisträger aus, die den Gedanken der Dieselmedaille – Innovation und ihre Förderung prämieren – in besonderer Weise verkörpern. Zusammen mit Dr. jur. Heiner Pollert, Vorsitzender des DIE, verlieh Professor Wurzer die Dieselmedaillen in vier Kategorien.
Gewinner in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ ist in diesem Jahr Hans Peter Stihl, Ehrenvorsitzender des Beirats und Aufsichtsrats der STIHL Gruppe in Waiblingen. Seit 1926 steht STIHL für innovative Motorsägen-Technik und ist heute ein weltweit tätiges Unternehmen mit über 12.000 Mitarbeitern und einem jährlichen Umsatz von 2,6 Mrd. Euro (2011). Im Licht der Öffentlichkeit steht das Unternehmen mit handgetragenen Motorgeräten, zuletzt mit dem neuen Trennschleifer STIHL TS 500i. Neben einem elektronisch geregelten Vergaser ist eine absolute Branchenneuheit die erste Benzineinspritzung für handgetragene Hochleistungsmotoren. Die Laudatio zu dieser Technologie-Erfolgsgeschichte hielt Dr. h.c. Erwin Teufel, ehemaliger Ministerpräsident Baden- Württembergs.
In der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ überzeugte die Dortmunder WILO SE unter Ehrenvorsitz von Dr. Jochen Opländer. WILO ist einer der führenden Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen für die Heizungs-, Kälte- und Klimatechnik sowie für die Wasserver- und Abwasserentsorgung und gehört heute zu den Weltmarktführern auf dem Gebiet der Hightech-Pumpen. So ist das dezentrale Pumpensystem „Wilo-Geniax“ mit mehreren Miniaturpumpen an den Heizflächen bzw. Heizkreisen eine effiziente Alternative zum klassischen Systemaufbau mit Thermostatventilen. Laudator Prof. Dr. Norbert Wieselhuber, bekannter Unternehmensberater und Gründer der Dr. Wieselhuber & Partner GmbH, würdigte die Erfolgsgeschichte der WILO Gruppe, die mit über 60 Tochtergesellschaften weltweit und insgesamt mehr als 6.700 Mitarbeitern im Jahr 2011 einen Umsatz von 1,07 Mrd. Euro erzielte.

Die Dieselmedaille für die „Beste Innovationsförderung“ wurde an das Erfinderzentrum Norddeutschland (EZN) vergeben. EZN ist die erste Anlaufstelle, wenn es um die objektive Bewertung von Ideen, die geplante Anmeldung von Schutzrechten, die Umsetzung von neuen Technologien in marktfähige Produkte sowie die Vergabe von Lizenzen geht. Initiiert wurde EZN im Jahr 1981 vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium als Landesprojekt unter der Trägerschaft der Fraunhofer Gesellschaft. Seit 1986 ist EZN eine GmbH, bis heute haben dessen Experten rund 50.000 Mal beraten, über 15.000 Erfindungen bewertet und mehr als 2.500 Patentanmeldungen begleitet und gefördert. Den Preis nahmen die EZN-Geschäftsführer Andreas Deutsch und Dr. Christian Eckardt entgegen. Die Laudatio wurde gehalten von Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW).

In der vierten Kategorie „Beste Medienkommunikation“ setzte sich das Deutschlandradio mit seinem Programm „DRadio Wissen“ durch. Das Programm ging erstmals im Januar 2010 in Köln auf Sendung, Zielgruppe sind vor allem Studenten und junge Akademiker. Anders als der Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur sendet DRadio Wissen nicht über UKW, sondern primär über Digitalradio DAB+ und das Internet: DRadio Wissen ist über die Website, als App oder als Internetradio empfangbar. Ein Youtube-Channel rundet das Konzept ab. Roman Roell, Moderator beim Bayerischen Rundfunk, würdigte unter anderem den hohen qualitativen Anspruch des öffentlich-rechtlichen Sendeformats.
Der Preis der Innovationsstiftung U. Sauer (ISUS) geht in diesem Jahr an Dr. Holger Hestermeyer, ein international tätiger deutscher Rechtswissenschaftler, der sich dem Thema Patentrechte unter Berücksichtigung menschenrechtlicher Aspekte gewidmet hat. Die gemeinnützige Stiftung ISUS hat sich zum Ziel gesetzt, wert- und sinnvolle Erfindungen und deren Erfinder zu fördern. Die Laudatio wurde gehalten von der evangelischen Theologin Prof. Johanna Haberer.
DIE-Vorstand Dr. Heiner Pollert betonte in seiner Begrüßungsrede die ständig wachsende Bedeutung einer kontinuierlichen Förderung der Innovationskultur: „Wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand in unserem Land werden nach Ansicht aller Experten zunehmend von der Fähigkeit abhängen, vorhandenes Wissen schnell in innovative, gewinnbringende Konzepte und Produkte umzusetzen. Mit der Dieselmedaille ehrt das Deutsche Institut für Erfindungswesen Persönlichkeiten in Deutschland, die nicht nur Erfindergeist an den Tag gelegt haben, sondern auch die Fähigkeit bewiesen haben, Ideen erfolgreich unternehmerisch umzusetzen. Derartige Erfolge haben Signalwirkung für die gesamte Wirtschaft und stärken insgesamt den Innovationsstandort Deutschland.“

Über die Dieselmedaille:
Die Dieselmedaille wurde 1952 ins Leben gerufen. Seitdem gilt sie als höchste Auszeichnung für Erfinder, die mit ihrem Erfolg zum Wohle unserer Gesellschaft beigetragen haben. Die lange Liste prominenter Medaillenträger unterstreicht die Wichtigkeit der geistigen Schöpfung für den Erfolg der deutschen Wirtschaft. Berühmte Preisträger sind unter anderem Wernher von Braun, Gottlob Bauknecht, Hans Viessmann, Arthur Fischer, Anton Kathrein, Sybill Storz, Fritz Sennheiser, die Nobelpreisträger Herrmann Staudinger, Ernst Ruska und Manfred Eigen, sowie die SAP-Gründer Dietmar Hopp, Prof. Dr. h.c. Hasso Plattner und Dr. h.c. Klaus E. Tschira.
Weitere Details und Hintergrundinformationen zu den Nominierungen finden Sie unter: www.dieselmedaille.de (Menu: Dieselmedaille / Nominierungen)